Apr
18
2011
Rare and beautiful

© this is not porn
Hello and a warm welcome to all you guys being brought here by Google. You might have been looking for some naked girls or hardcore action or anything like that. Unfortunately you won’t find any of these things over here. We say »Hello«, you say »Goodbye«.
So, jetzt dürften wir wieder unter uns sein. Der Titel der Seite, die wir hier empfehlen ist aber auch sowas von missverständlich. Nun ja, eigentlich ja nicht. Immerhin steht da »not«. Und tatsächlich hat das Ganze nicht im Geringsten mit Porno zu tun. Vielmehr handelt es sich um eine inzwischen stattliche Sammlung von Celebrity-Fotos, wie zumindest wir sie bislang noch nicht gesehen haben. Jede Menge Berühmtheiten aus Film und Fernsehen fernab vom üblichen Promo-Schnickschnack, wie ihn Bunte und Co verbreiten. Wie der Betreiber des Blogs an diese ganzen Bilder kommt, bleibt wahrscheinlich sein Geheimnis. Dass er sie mit aller Welt teilt, ist ihm auf jeden Fall hoch anzurechnen. Dafür herzlichen Dank und eine ausdrückliche Empfehlung.
METAPLOT
METAPLOT unter falscher flagge | Kein Kommentar
Apr
6
2011
The new »Thank you«

© fyvm.dk
Wenn man so durch die Weltgeschichte surft, kommt man dauernd an Bildern oder Fotos vorbei, die irgendwelche Assoziationen wecken. Vor einiger Zeit haben sich die beiden Betreiber dieser Seite entschlossen, ihre Assoziationen mit der Welt zu teilen. Wenn wir uns richtig erinnern, ging es am Anfang darum, sie erst einmal miteinander zu teilen, weil die beiden nicht gerade um die Ecke voneinander lebten. (Dänemark-Amerika? Wie war das noch mal?) Diese Entfernung wird inzwischen nicht mehr in der Blogbeschreibung erwähnt, was die Vermutung nahelegt, dass der Junge und das Mädchen wieder näher beieinander sind. Schön für die beiden. Und schön für die Welt, dass sie ihr visuelles Tagebuch trotzdem weiterführen. Nachdenklich, lustig, schön: Da ist für jeden etwas dabei. Fuck you very much.
METAPLOT
METAPLOT unter falscher flagge | Kein Kommentar
Feb
15
2011
Soooooon Bart

© Facial Awareness
Gesichtshaar ist nicht Jedermanns Sache. Bei manchen Männern sieht es aber auch reichlich beschissen aus. Von Frauen mal ganz zu schweigen. Dann gibt es aber auch jede Menge Herren, die ein Bart ungemein kleidet. Diese Schönheit in all ihren Facetten findet ihre Verewigung auf dieser Seite. Mindestens zwei Drittel von METAPLOT erblassen beim Scrollen durch die dortige Bildersammlung vor Neid. Denn eine Grundvoraussetzung für das Tragen eines Bartes ist unzweifelhaft ein vorhandener Bartwuchs. Und genau daran hapert es bei besagten 66%. Manch einer behauptet, das Unglück in Tschernobyl habe seinerzeit die ersten sprießenden Stoppeln weggebrutzelt. Die Pubertät zum absolut falschen Zeitpunkt: Eine haarige Theorie, die von komplett zugewachsenen Altersgenossen natürlich ad absurdum geführt wird. Aber welcher Kerl gibt schon gerne zu, dass zu wenig Testosteron in seinem Blut schwimmt? Oops, etwas vom Thema abgekommen. Darum sollte es jetzt und hier ja gar nicht gehen. Darum: Klicken, Bärte gucken, Spaß haben.
METAPLOT
METAPLOT unter falscher flagge | Kein Kommentar
Dez
23
2010
…looking at things.

© kj-ilat.tumblr.com
Es gibt eine Menge Schwachsinn, den man im Internet anstellen kann. An jeder Ecke findet sich eine Kleinigkeit, mit der man die Zeit totschlagen kann. Ganz besonders praktisch ist das, wenn man eigentlich gar keine Zeit hat, um diese totzuschlagen. Aber darum soll es jetzt gar nicht gehen.
Vielmehr wollen wir nur eine dieser Kleinigkeiten ins Rampenlicht unserer Blogroll schieben. In diesem Blog finden sich nur Bilder von Kim Jong-Il. Nicht irgendwelche Bilder. Fotos vom nordkoreanischen Oberheadbanger beim Betrachten diversester Dinge. Und damit jeder sofort weiß, was er auf der Seite finden kann, haben die Betreiber ihr einen sehr bezeichnenden Titel gegeben: »Kim Jong-Il looking at things«. Zeit raubender Schwachsinn kann so einfach sein. Und so viel Spaß machen. Schuld an allem ist diesmal übrigens Stephan. Der hat uns den Quatsch erst gezeigt.
METAPLOT
METAPLOT unter falscher flagge | Ein Kommentar
Jun
11
2010
Abgestelltes aus aller Welt.

© Kersten
Etwas mehr als zwei Tage ist es jetzt her, dass Christoph das Thema »ästhetisch geparkte Autos« angeschnitten hat. Mit sonderlich großer Resonanz auf seine Anregung, weitere Bilder einzusenden, hat er, ehrlich gesagt, nicht gerechnet. Mit dem, was dann passierte, erst recht nicht: Bei METAPLOT-Stammleser (und Redaktionsliebling) Kersten ist dieser Aufruf auf äußerst fruchtbaren Boden gefallen. Seit geraumer Zeit hat auch er bei seinen Reisen den Straßenrand im Blick. Und im Sucher. Nun hat er uns seine stattliche Fotosammlung zur Verfügung gestellt. Geschossen hat er die Bilder in Berlin, Budapest, Frankfurt am Main, Kreta, Los Reyes (La Gomera), Saigon und St. Elmos (Mallorca). Wir bedanken uns artig und lassen euch an den Anblicken teilhaben. Viel Vergnügen. … weiter
METAPLOT unter wandert | 6 Kommentare
Jun
8
2010
Das Auge parkt mit.

© metaplot
Lücke frei, Karre rein. So einfach kann das Parken sein. Oftmals aber auch so hässlich. Dass sich die Metallic-Lackierung des eigenen Vehikels mit der Hauswand beißt, vor der es gerade abgestellt wird, scheint die meisten Autofahrer nicht zu kratzen. Bislang. Denn in meiner unmittelbaren Nachbarschaft hat offensichtlich ein Umdenkprozess eingesetzt. Weg vom lieblosen Abstellen, hin zum ästhetischen Ins-Gesamtbild-Einfügen. Im Namen aller Freunde des Schönen möchte ich mich dafür herzlichst bedanken. Und alle Kraftfahrzeugbesitzer dazu auffordern, den hier gezeigten Beispielen nachzueifern. Auch Zweiradfahrer dürfen sich zur Teilnahme eingeladen fühlen. Schließlich parkt das Auge nicht nur mit. Es bockt auch mit auf. … weiter
Christoph unter den nägeln | Kein Kommentar
Dez
17
2009
Von der Straße in die Galerie
Wenn es um Graffiti geht, bin ich relativ wählerisch. Bilder, die sich über eine komplette Hauswand oder einen Zugwaggon erstrecken, sind beispielsweise eher nicht mein Ding. Dabei halte ich solcherlei Werke durchaus für Kunst. Doch auch wenn mich die Oldschool-Fraktion jetzt wahrscheinlich für einen Banausen halten wird, sind diese »Pieces« für meinen Geschmack oft zu groß, zu verspielt und zu bunt. Natürlich gibt es Ausnahmen. Am meisten begeistern mich allerdings die kleinen, dezenten Sprühereien, über die man eher zufällig stolpert. (Nein, nicht »Tags«. Deren Sinn kann ich, ehrlich gesagt, überhaupt nicht nachvollziehen. Laut Wikipedia laufen die unter dem Oberbegriff »Revier markieren«. Hunde regeln so etwas über das Pinkeln. Dem ambitionierten Street-Styler hingegen bleibt in seiner Hood nur das Hinterlassen eines möglichst unleserlichen Logos. Immerhin sieht das deutlich mehr nach Kunst aus als ein schnödes »Kevin was here«.) Mal ist es ein Slogan, mal ein Bild. Meist sind sie mit Schablonen in irgendwelche Ecken gesprüht worden, um mich von da aus zum Schmunzeln zu bringen. Oder auch zum Nachdenken. Idealerweise zu beidem. Weil ich diese anonymen Botschaften seit einiger Zeit auf Fotos »sammle«, gibt es nach dem Klick eine ganze Galerie davon. Einer meiner Lieblinge ist leider nicht dabei. Zu der Zeit als »Dieser Satz kein Verb« auf einem Aachener Bürgersteig stand, hatte ich noch nicht ständig einen Fotoapparat in der Tasche. Auch nicht im Telefon. … weiter
Christoph unter wegs | Kein Kommentar
Dez
6
2009
Das war unseres. Geht besser, geht aber auch schlechter.
Die Gefahr des Scheiterns war und ist sehr groß. Im Allgemeinen sowieso, aber auch im Speziellen, das heißt bei eben diesem Text, den ich gerade schreibe und den gerade jemand liest (erst mal wird gelesen. Fotos gibt es noch genug). Das liegt am von mir gewählten Sujet. Es geht nämlich um Abimottos.
Just nach dem der Heranwachsende die erste echte Klippe des Versagens umschifft hat, verspürt er den Wunsch, dies der ganzen Welt mitzuteilen. Und zwar am besten in Form eines Aufklebers auf seinem Golf VI, den seine Eltern ihm vermutlich nur deshalb geschenkt haben, weil sich ein Abi-Button auf einem Fahrrad so unheimlich schlecht macht. Und hier hat sich, wie im Abigewerbe überhaupt, in den letzen Jahren einiges getan. … weiter
Amien unter wegs | Kein Kommentar
Feb
28
2009
An jeder Ecke ein Tor.

© metaplot.de
Vor zwei Stunden haben wir Cafayate hinter uns gelassen, seitdem nichts anderes gesehen als Steine und Kakteen. Längst ist aus der anfänglich gemütlichen Wanderung eine beschwerliche Kraxelei geworden. Nur das Plätschern des kleinen Bächleins lässt uns erahnen, dass wir immer noch auf dem richtigen Weg sind. Tief in diesem Canyon soll mit einem majestätischen Wasserfall ein wahres Naturschauspiel auf uns warten. So hat uns zumindest Walter versprochen, der Wirt unseres Hostels. Hinter der nächsten Biegung finden wir aber erst einmal etwas völlig anderes. Eine kleine Lichtung tut sich auf, an deren Rand jemand zwei Stangen in den Sandboden gerammt hat. Eine dritte, auf den beiden anderen Querliegende komplettiert das Werk. Hier steht ein Fußballtor. Mitten im Nichts. Alles andere hätte uns auch gewundert. … weiter
Christoph unter wegs | Kein Kommentar
Nov
27
2008

© metaplot.de
1980 war ein ereignisreiches Jahr für mich. Nach einem schönen Urlaub im Allgäu mit viel Wandern wurde mir im Anschluss durch meine Eltern gezeigt, wie Camping aussehen kann.
Dazu wurde auf dem Heimweg ins Rheinland ein feiner Campingplatz angesteuert. Traumhaft gelegen am Leitgeringer See in der Nähe von Tittmonning, Oberbayern. Damals war ich sechs Jahre alt und konnte es kaum erwarten, ein I-Dötzchen zu werden.
Seinerzeit, 1980, gab es sie wohl auch, die Dauercamper. Doch waren sie für mich fremd. Und in meiner heute verklärten Erinnerung gab es nur eiförmige Caravans mit Vorzelten, welche alle Abenteuer ausstrahlten. Da machte es auch nichts, wenn alte bierbäuchige Männer aus ihnen ins Sonnenlicht hervortraten. Ich sah sie einfach nur ehrfurchtsvoll an. … weiter
Tom unter wegs | Kein Kommentar