Was zum Rätseln. Zum Mitmachen. Und zum Malen. Das sind gleich drei Dinge auf einmal, die jetzt und hier auf Euch warten. Zu Beginn muss ich aber noch kurz die Geschichte von Jochen und Dirk loswerden.
Weil Jochen Musik mag und ein Händchen für das richtige Lied zur richtigen Zeit hat, legt er von Zeit zu Zeit in Aachener Clubs auf. (beispielsweise morgen bei der »Sportsman Bar« im Aoxomoxoa) Auch Dirk mag Musik. Und wenn der Jochen irgendwo auflegt, kann man ziemlich sicher sein, den Dirk dort anzutreffen. Immer wieder kommt es dann zu Momenten, in denen sich der Dirk beim Jochen gerne ein Lied wünschen möchte. Aber in den Läden ist es immer furchtbar laut, was in Sachen Kommunikation schon einmal ein Problem darstellen kann. Während sich die meisten Leute weit über den Tresen beugen und ihre Wünsche ins Ohr des DJs brüllen oder diese auf einen Zettel schreiben, haben Jochen und Dirk eine ganz andere Art der Unterhaltung für sich entdeckt. Dirk malt die Titel seiner Wunschsongs auf einen Zettel. Jochen errät diese dann und legt die Lieder auf. So schön kann nonverbale Kommunikation sein.
Jetzt sind wir hier in der glücklichen Situation, dass uns die beiden zwei dieser Kunstwerke zur Verfügung gestellt haben. Vielen lieben Dank dafür. (Das Verschwommene auf den Zetteln stammt von uns. Wir wollten nicht in den Verdacht geraten, Werbung für irgendwelche Brauereien zu machen.) Womit wir bei den drei Dingen vom Anfang dieses Artikels wären: Erst einmal dürft Ihr locker flockig drauflosraten, welche Lieder sich Dirk da wohl gewünscht hat. Zum anderen seid Ihr herzlich eingeladen, selber Songtitel zu malen und diese dann hier zu veröffentlichen. Und schon gehts los:
Update 21.9.: Okay, ich löse dann mal auf. Es sind einige sehr passende Tipps hier eingegangen. Dirk hätte sich seinerzeit sicherlich nicht beschweren dürfen, hätte Jochen »This is not a love song« oder »Don’t go breaking my heart« gespielt. Gewünscht hat er sich mit dem Bild aber dieses Lied:
Etwas mehr als zwei Tage ist es jetzt her, dass Christoph das Thema »ästhetisch geparkte Autos« angeschnitten hat. Mit sonderlich großer Resonanz auf seine Anregung, weitere Bilder einzusenden, hat er, ehrlich gesagt, nicht gerechnet. Mit dem, was dann passierte, erst recht nicht: Bei METAPLOT-Stammleser (und Redaktionsliebling) Kersten ist dieser Aufruf auf äußerst fruchtbaren Boden gefallen. Seit geraumer Zeit hat auch er bei seinen Reisen den Straßenrand im Blick. Und im Sucher. Nun hat er uns seine stattliche Fotosammlung zur Verfügung gestellt. Geschossen hat er die Bilder in Berlin, Budapest, Frankfurt am Main, Kreta, Los Reyes (La Gomera), Saigon und St. Elmos (Mallorca). Wir bedanken uns artig und lassen euch an den Anblicken teilhaben. Viel Vergnügen. … weiter
Im Grunde könnte ich jetzt hier zwei Videos reinknallen, die genau eine Gemeinsamkeit haben, »Doppelpack« drüber schreiben und fertig wäre die Laube. Das wird so auch ganz bestimmt in nicht allzu ferner Zukunft wieder passieren. Nur eben nicht jetzt. Denn für den Moment schwebt mir etwas anderes vor. So ein furchtbar anstrengendes Mitmachding. Hiermit seid Ihr herzlich eingeladen, in den Kommentaren Eure ganz persönlichen Doppelpacks zu hinterlassen. Eine kurze Erklärung, welche Gemeinsamkeit die jeweiligen Clips auszeichnet, kann bestimmt auch nicht schaden. Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert. Falls nichts dabei rumkommt, sind unter unseren 27 Besuchern pro Tag scheinbar doch mehr unmusikalische Google-Bots als wir gedacht haben. Ich lege gleich auch einen vor. Aber lasst mich zuerst etwas ausholen. … weiter
Während in den Zeiten der Krise überall von Rezession die Rede ist, setzt METAPLOT ein klares Wachstumszeichen. Nicht nur, dass wir die Zahl der täglichen Besucher auf durchschnittlich 26 steigern konnten, nein, auch unser zum zweiten Mal durchgeführter »Bilden Sie mal einen Satz mit..- Wettbewerb« konnte sich deutllich stärker als bei der Premiere positionieren. Zwölf Einsendungen haben uns erreicht. Alle enthalten das Schlüsselwort Ökumene und erfüllen somit die Mindestvoraussetzungen. Anzumerken ist, dass fünf der Beiträge auf den gleichen Urheber zurückgehen (nennen wir ihn einfach den Quiz-Stalker), der in einem heute geführten Telefonat bereits die Farbe des T-Shirts klar machen wollte. Vielleicht ein wenig zu siegessicher. … weiter
»Jetzt haben die schon über eine Woche nichts geschrieben und kommen dann mit so ´nem Mitmachmist. Also ich glaube die Luft ist bei diesen METAPLOT-Typen so ein bisschen raus.« So oder so ähnlich könnten die Reaktionen auf unseren erneuten »Bilden Sie mal einen Satz mit…-Wettbewerb« ausfallen. Dies wird uns – in Ermangelung richtiger Artikel (böse Zungen sprechen von Schreibblockade) – natürlich nicht davon abhalten ihn trotzdem abzuhalten. Wie beim letzten Mal gelten folgende Regeln: METAPLOT gibt ein Wort vor und die Aufgabe der Teilnehmer ist es, einen sich reimenden Satz zu bilden, in dem dieses Wort zweckentfremdet enthalten ist. Ein wenig Witz schadet übrigens auch nicht. Nich´ verstanden? Also gut. Geben wir ein Beispiel: … weiter
Im Januar 2006 trat die Titanic im Auftrag von Robert Gernhardt und Klaus C. Zehrer mit der Bitte beziehungsweise dem Imperativ »Bilden Sie mal einen Satz …« an ihre Leser heran. Bedingungen an diesen Satz waren: 1. muss ein Wort enthalten, das zweckentfremdet wird, das also auf eine gewisse Weise kalauert. 2. es muss sich um einen Zwei- oder Vierzeiler handeln. 3. Reim ist Trumpf. 4. muss witzig sein. Die Resonanz dieses Dichterwettstreits war überwältigend und führte zur Publikation eines Buches, das jüngst sogar bei Jürgen von der Lippes »Was liest Du?« (Nach »Was guckst Du?« kommt als nächstes vermutlich »Was hörst Du?«) vorgestellt wurde (Gott und Kersten sind unsere Zeugen, dass Amien das Buch bereits vorher besaß). Ein paar besonders gelungene Beispiele (beide von Klaus C. Zehrer) solcher »Bilden Sie mal einen Satz mit…«-Sätze möchten wir Euch nicht vorenthalten. … weiter