Mai 4 2009

May the fourth…

…be with you.

roguebantha_1138

© roguebantha_1138

Ein jeder, der auf englische Wortspiele und den »Krieg der Sterne« steht, feiert heute »Star Wars Day«. Denn heute ist der 4. Mai. »Bitte?«, mag jetzt der eine oder andere Fragen. Wie gesagt: englische Wortspiele. »May the fourth be with you.« Knick knack. Ihr versteht? Jedenfalls bin ich heute dank diverser Blogs schon in den Genuss einiger Videos zum Thema gekommen. Und weil ich, wie an anderer Stelle bereits erwähnt, mit George Lucas’ Weltraum-Epos groß geworden bin, möchte ich auch noch einen kleinen Teil zum Fest beitragen. Zu diesem Zweck habe ich auf die Schnelle meine Bookmarks nach Brauchbarem rund um Luke und Vader, Han und Leia durchwühlt. Das ist dabei rumgekommen.

YouTube Preview ImageDas Bild da oben ist Teil einer beeindruckenden Lego-Landschaft, an der ein junger Mann namens Tim ungefähr ein Jahr lang gebastelt hat. Auf etwa 125×75 cm wird dort der Angriff der Rebellen auf einen Stützpunkt des Imperiums dargestellt. Im Maßstab 1:200. Das Ganze spielt auf einem fiktiven Planeten namens »Mustaneer«, von dem der Erbauer erzählt, dass er nicht ganz so weit entfernt liegt wie »Mustafar«. Englische Wortspiele und »Star Wars« funktionieren offensichtlich nicht immer. Semi-witzige Ortsbeschreibung hin, Lego-Kinderei her: Das Ding ist, zumindest für Freunde der Materie, absolut ansehnlich. Genügend Fotos zum Anschauen hat Tim jedenfalls bereit gestellt. Paul wiederum schlägt zwar auch in die Lego trifft »Star Wars«-Kerbe, hat dafür aber ein anderes Medium gewählt. In seinem Stop Motion Film lässt er wie von Geisterhand den »Millenium Falcon« entstehen. Ohne »Star Wars Day« wäre das sicherlich auch etwas für unsere Kurzfilmtage gewesen.

YouTube Preview ImageJetzt aber genug mit Lego. In diesem Film spielt auch Han Solo’s Gefährt (Wie denn sonst? Geflügel?) keine Rolle. Dafür aber die Dame seines Herzens. Prinzessin Leia, also Carrie Fisher. Als George Lucas im Jahr 2005 einen Preis für sein Lebenswerk verliehen wurde, hielt seine ehemalige Hauptdarstellerin eine etwas andere Laudatio. Wer vor dem Schauen schon einen kleinen Vorgeschmack möchte: »George Lucas ruined my life.« oder »You told me that there was no underwear in space.« Ich verspreche nicht zuviel, wenn ich sage, dass die Rede fast durchgehend hohen Unterhaltungswert hat. Und wer solche Laudatoren hat, braucht sich um Leute wie Darth Vader eigentlich keine Gedanken mehr zu machen.

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© zazzle

Zum Abschluss dieses Streifzugs durch meine Lesezeichen möchte ich noch ein paar Hinweise auf Konsumgüter loswerden. Gerade in Sachen »Star Wars« ist das Sortiment nahezu unerschöpflich. T-Shirts gibt es wie Sand am Meer (oder auf Tatooine – Ja, auch ich habe das Zeug für semi-witzige Wortspiele.) und dennoch stechen manche Hemden aus dem Riesenangebot heraus. Etwa solche mit Todesstern-Discokugel oder Jawa-Recycling-Botschaft. Wenn selbst die dunkle Seite der Macht tanzt und die kleinen Schrottsammler (Kann sich eigentlich noch jemand an deren Auftritte während Neil Young’s »Rust never sleeps«-Tour erinnern?) Werbung für Umweltschutz machen, ist das Weltall noch nicht verloren. Wer übrigens für einen »Krieg der Sterne«-Fanartikel einmal ganz tief in die Tasche greifen möchte, kann es ja hiermit versuchen. Eine Anschaffung dieser kleinen, multimedialen Allzweckwaffe wäre schon unter »dekadent« abzuheften. Beim Anblick des Vorführvideos habe ich trotzdem kurz meine Kontoauszüge durchgeguckt. Aber da scheint die Macht nicht unbedingt mit mir zu sein. Auch wenn heute der 4. Mai ist. Für ein Los dürfte es immerhin gerade noch reichen. (Bildquellen: flickr.com, zazzle.com)

Christoph Löhr

Christoph unter den nägeln

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