(Doppel)Packt mit an!
Im Grunde könnte ich jetzt hier zwei Videos reinknallen, die genau eine Gemeinsamkeit haben, »Doppelpack« drüber schreiben und fertig wäre die Laube. Das wird so auch ganz bestimmt in nicht allzu ferner Zukunft wieder passieren. Nur eben nicht jetzt. Denn für den Moment schwebt mir etwas anderes vor. So ein furchtbar anstrengendes Mitmachding. Hiermit seid Ihr herzlich eingeladen, in den Kommentaren Eure ganz persönlichen Doppelpacks zu hinterlassen. Eine kurze Erklärung, welche Gemeinsamkeit die jeweiligen Clips auszeichnet, kann bestimmt auch nicht schaden. Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert. Falls nichts dabei rumkommt, sind unter unseren 27 Besuchern pro Tag scheinbar doch mehr unmusikalische Google-Bots als wir gedacht haben. Ich lege gleich auch einen vor. Aber lasst mich zuerst etwas ausholen.
http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2009/12/hjpctl.FLVNeulich saß die komplette – und durch eine hervorragende Rhythmus-Sektion verstärkte – METAPLOT-Belegschaft zusammen. Wir haben ein bisschen durch die Gegend geträllert, uns dabei auch an der erfolgreichsten (und längsten) Beatles-Single versucht. Ungefähr so. Und während wir die x-te Runde durch den Abspann drehten, waren da auf einmal diese Lieder aus unserer Jugend, die irgendwie passten. »Hey Jude, she’s got the Paradise City«, sozusagen. Kennt Ihr solche »Moment mal, das klingt doch genau wie…«-Augenblicke? Wir sind doch bestimmt nicht die einzigen, denen in Musikstücken und -videos immer wieder Parallelen auffallen. Wie gesagt: Falls es Euch manchmal auch so geht, lasst es uns wissen. (Natürlich könnte man auch trefflich darüber diskutieren, ob die gesamte Geschichte der Popmusik nicht ohnehin auf vier Akkorde heruntergebrochen werden kann.) Jetzt kommen aber erst einmal zwei Lieder, die mittendrin sehr ähnlich klingen. Stichwort: »ba ba ba – ba ba – ba da ba da«. Viel Spaß. (Bildquelle: tumblr.com)
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Aphrodite’s Child – The Four Horsemen
Nachtrag: Hier kommt noch das Original. Als Quasi-Wiedergutmachung für die grausame Darbietung weiter oben. »Hey Jude« ist in dieser Woche übrigens die Veröffentlichung bei »The Beatles complete on Ukulele«. Wie immer haben sich die beiden Blog-Betreiber in einem Essay mit dem aktuellen Lied beschäftigt. Und dabei eine interessante Theorie zur Entstehungsgeschichte des Songs entwickelt, an der vielleicht der eine oder andere teilhaben möchte:
…Paul claims he was driving out to see the abandoned Cynthia and Julian Lennon to console them up after John’s hookup with Yoko. He says he wrote the song to cheer up Julian, and originally called the song »Hey Jules« and supposedly changed it to »Hey Jude« because it sounded better. Paul is concerned here with appearances. He wants to appear to the world to be acting generously and sweetly. But, let’s examine this.
It is in fact inappropriate to visit Lennon’s estranged wife and child; his natural allegiance should be with John. Obviously, his real motivation in visiting his partner’s ex wife and kid is to shame John for being a bad daddy. Any reading of the lyric indicates »Hey Jude« is addressed to an adult, »You have found her, now go and get her.« He’s talking to John about Yoko, which is much bigger hearted than his fake explanation. The emotional power and truth behind »Hey Jude« is in facing bravely the unpleasant truth that love has, once again, died in vain. That is, the love between Lennon and McCartney is over…
Bei weiterem Interesse gibt es den kompletten Text (und das Lied) nach dem Klick.
Christoph unter haltsam
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10. Dezember 2009 um 10:40
hallo. diese beiden videos haben etwas gemeinsam. tänzer sein als gegenentwurf zum liebhaber, bzw. mensch sein.
11. Dezember 2009 um 19:32
Hallo,
ja der Text ist identisch an einer Stelle. Wortwörtlich heißt es: Ba bab dada, ba bab badabadaba, ba bab dada, ba bab badabadaba … Einen expliziten Hinweis auf Dada konnte ich allerdings in keinen der beiden Songs vorfinden.